"Des Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist."

(Jak. 5.16) Die Bibel ist voll von Berichten und Ermutigungen zum Gebet. (z.B. auch Lk. 11.5-13) Gott ist in seiner Allmacht wohl nicht auf unser Gebet angewiesen und doch hat er es so gewollt und angelegt. Er will gebeten sein, will das Gespräch, die Beziehung mit uns. Manche sind darin sehr treu, andere weniger. In Not denken wir eher daran. Das mag beschämend sein. Es deshalb auch dann bleiben zu lassen, wäre aber der falsche Schluss. Seit Jahrhunderten rufen dreimal täglich allerorten Glocken zum Gebet. In Adorf ist das um 7, um 12 und um 18 Uhr. Sie erinnern uns im hektischen Alltagsbetrieb daran. Lassen Sie sich doch in dieser besonderen Not dazu anregen und führen Sie es auch danach gerne fort. Eine Hilfe kann Ihnen dabei diese Handreichung der VELKD zum Gebet zum Glockenläuten sein. Auch alle Ihre anderen Anliegen finden darin Platz. Und natürlich hört Gott jedes andere freie oder vorformulierte, kurze oder lange, laute oder leise, alleinige oder gemeinsame und selbst das sprachlose Gebet zu allen Zeiten und an allen Orten ebenso. Hauptsache Sie sprechen mit ihm. Hören ist auch gut, braucht aber meist schon einen Ort und eine Zeit der Ruhe.

Besondere Gebetszeit, immer mittwochs 20:00 Uhr

Vielen hilft es, gemeinsam für eine Sache zu beten. So trägt der Glaube des anderen meinen mit und umgekehrt. In unseren vielfältigen Zusammenkünften tun wir das normalerweise, doch es muss auch jetzt, wo wir uns nicht treffen können, nicht ausbleiben. Wir haben in dieser besonderen Not eine besondere Gebetszeit vorgesehen. Mittwochs um 20:00 Uhr läuten wir zusätzlich die Glocken der Michaeliskirche. Jeder kann zu dieser Zeit um Gottes Beistand und Hilfe in der Corona-Pandemie beten, gegen die weitere Ausbreitung, für Notleidende, für Mediziner, für Helfer, für Entscheider, für Medikamente, für ..., in unserem Ort, in unserem Land und in anderen Ländern. Lassen Sie sich daran erinnern, wenn Sie mittwochs zu ungewohnter Zeit die Glocken hören, und beten Sie mit. Es bedarf nichts besonderem, "wenn es ernstlich ist".